My home is my castle
In „My home is my Castle“ begleiten die
Filmemacher Daniela Michel, Alexander Kleider und Marco Müller
vier Slum-Bewohner, einen Geschäftsmann und seine Familie und
einen Sozialarbeiter vom blühenden Frühling in Budapest
in den harten Winter hinein auf ihren Wegen in entgegen gesetzte
Richtungen.
Abstiegsängste und Sicherheitswahn und schließlich
der Kampf um Menschwürde und das bloße Überleben
prägen das Bild von einem Riss einer Gesellschaft, die versucht,
mit der internationalen wirtschaftlichen Entwicklung Schritt zu halten.
Mit der Gegenüberstellung zweier entgegen gesetzter
(Lebens-) Welten von Gewinnern und Verlierern der Europäischen
Union wirft der Film die Frage auf, ob die Wertevorstellungen westlicher
Demokratien
in einer von Wirtschaftlichkeit geprägten Gesellschaft noch
umsetzbar sind. |