Breaking The Rules – Across American Counterculture
Angefangen bei der Beat-Generation in Greenwich Village über
die Hippies in San Francisco bis zu den Anfängen des Hip-Hops
in der Bronx begibt sich Filmemacher Marco Müller auf eine
Reise quer durch Amerika und spricht mit Helden der Gegenkultur,
um ihre
Träume
auf den Prüfstand zu stellen.
Beat-Godess Ruth Weiss, Easy Rider Peter Fonda, Ray Manzarek (The
Doors), Ex-Black-Panther Nile Rodgers und Hiphopper Afrika Bambaataa sind nur
einige der Zeitzeugen, die mit ihren persönlichen Erinnerungen die Gegenkultur
wieder zum Leben erwecken. Zur
Musik von Charlie Parker, Thelonious Monk, Janis Joplin, The Doors, The Mamas
& the Papas, The Wu-Tang-Clan, Kurtis Blow u. A. wird in dem
Roadmovie quer durch
Amerika
noch einmal der Sog spürbar, der von der Gegenkultur ausging, bis sie
von ihrer Vermarktung und ihren eigenen Grenzen eingeholt wurde.
Exklusiven und zum Teil privaten
Archivaufnahmen aus bewegten Jahrzehnten werden immer wieder statische
Bildern einer Gegenwart
gegenüber
gestellt, in denen politisches Phlegma unübersehbar
und die Frage nach einer neuen Gegenkultur unüberhörbar wird.
Der Film, der in Coproduktion mit ZDF/Arte entstand, lief auf zahlreichen
Filmfestivals und wurde 2006 auf dem Festival
di Palazzo Venezia in Rom mit dem Hauptpreis
als
bester Film ausgezeichnet.
Breaking the Rules – Across American Counterculture
94 Min
BRD 2005
Mit: Peter Fonda, Ray Manzarek, Ed Sanders,
Wavy Gravy, Chet Helms, Elsa Marley,
Anne Waldmann, Lawrence Ferlinghetti, Amiri Baraka aka Leroy Jones, Ruth
Weiss, Michael McClure, Charlie Ahearn, RZA, Kurtis Blow, Michael Franti,
Afrika
Bambaataa,
Nile
Rodgers, Melvin Van Peebles, Grandmaster CAZ, William Green, Kevin Hickey,
Conrad Lesnewski
Regie: Marco
Müller
Drehbuch: Marco Müller, Angie Koch
Kamera: Roland Breitschuh,
Stefan Schuh, James Carman
Schnitt: Dietmar Deissler
Ton: Diego Reiwald, Nic
Wohlleben
Original-Filmmusik: Reinhard Besser
Produktion: Neuzeitfilm, Frankfurt in Co-Produktion mit ZDF/ARTE, gefördert
von der Filmförderung der IB Hessen
Uraufführung: 15.06.2006 Filmfest München
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